Beyond Fashion Summit. Es ist vollbracht!

Donnerstag, Oktober 27th, 2011 -

Nun liegt er hinter uns, der erste Beyond Fashion Summit mit mehr als 100 Teilnehmern, knapp 20 Sprechern und vielen helfenden Händen. In Kooperation mit der Christlichen Initiative Romero und im Hause der Kunsthochschule Esmod verfolgten wir das Ziel einen Raum für intensiven Austausch, Inspiration und Diskussion zum Thema Mode und Nachhaltigkeit zu schaffen. Im Sinne unserer Vision grenzten wir den Diskurs vor allem auf die Frage der Vereinbarkeit von Schönheit und Ethik ein und gaben der Konferenz den Claim „When Beauty meets Ethics“.

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The Beyond Fashion Summit delivers successful and inspiring debut

Montag, Oktober 24th, 2011 -

The Beyond Fashion Summit had a successful and inspiring debut. With over 100 participants and speakers from all over the world, the Summit created a positive environment for intense knowledge exchange and interaction. Among the participants, especially the intensity of the speeches, the personal atmosphere, and concentrated contact making where recognized.

You can find some first impressions of the Summit on the Beyond Berlin facebook page, Grünemode.de, Mark Starrmans, Marlowe Nature, Frau Jonason (pics), Frau Jonason (review), Yppig Showroom (day 1) and Yppig Showroom (day 2).

With all the enthusiast and constructive feedbacks of this event, we will now start preparing the next edition and we are looking forward to seeing you all at the Beyond Fashion Summit 2012 in Berlin!

Lebenszeit + Lebensqualitaet = DasHotel

Dienstag, Oktober 18th, 2011 -

Carsten Zoltan ist Geschäftsführer der Berliner Bar-Club-Bistro Location ‚DasHotel’, in der wir diesen Freitag, am 21.10. unsere Netzwerk Party feiern werden. Der gelernte Schauspieler entschied sich vor vier Jahren die Inspiration des damals noch etwas anderen Kreuzbergs für sich und andere zu nutzen und in etwas umzusetzen was es so noch nicht gab: einen schlichten Ort mit vielen Blumen, Kerzenschein, guter Musik und allem was dazwischen passieren kann. Diese Echtheit, die DasHotel bis heute prägt, stammt aus dem Glück und dem Mut damals zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein und so Teil einer kulturellen Bewegung zu werden.

DasHotel stellt im Rahmen des Beyond Fashion Summits an diesem Wochenende das Getränke Angebot auf nachhaltige Produkte um. Carsten selbst glaubt nicht an heilige Siegel und Logos, ihm ist wichtiger zu wissen wo die Sachen herkommen, deswegen hat er sich zum Ziel gesetzt, nicht nur sein Bistro, dass demnächst eröffnen wird, so weit wie möglich mit regionalen Produkten zu bestücken. Klare Informationen sind für ihn die größte Herausforderung im Feld der Nachhaltigkeit.

 

Lifetime + quality of life = DasHotel

Carsten Zoltan is owner and manager of the Berlin bar-club-bistro-location ‘DasHotel’, where we will celebrate our networking party this Friday on the 21.10. Carsten studied acting but four years ago decided to capitalise on the mood of thethen somewhat different Kreuzberg and create something new, something that wasn’t on offer before: an inviting place filled with flowers, lit by candle light, with good music and everything that comes with that. DasHotel’s genuineness, that still distinguishes it to this day, came from good fortune and the audacity to be in the right place at the right time and become part of a cultural movement.


To fall in line with the message behind the Beyond Fashion Summit, DasHotel drinks menu will be featuring sustainable products this weekend.  Carsten himself doesn’t believe in fancy certifications and logos, for him it is more important to know where the products come from, which is why he wants to stock his soon-to-open bistro with regional products. When talking sustainability, clear information is for him the biggest challenge.

 

Highlight: Panel “The JEANS-Challenge: market demands and ethical criteria”

Freitag, Oktober 14th, 2011 -

Gerade noch haben wir am Telefon mit Ihr gesprochen – Elke Gehrke von Stiftung Warentest wird ebenfalls an unserem Panel teilnehmen. Damit wäre die Runde komplett, Helga Johansdottis, Production Manager von Kuyichi, Lars Wittenbrink von Korrekte Klamotten und Dr. Kirsten Brodde, Autorin des Blogs Grüne Mode, als Moderatorin. Die Frage dieser Diskussionsrunde soll sein: Wie können wir es schaffen das grüne Produkte eine größere Rolle auf dem konventionellen Markt spielen und andererseits wie viel Nachhaltigkeit können und müssen wir von konventionellen Produkten verlangen. Es soll aber auch darum gehen. inwiefern und in welchem Umfang die Kriterien und die Rückschlüsse von Studien wie der von Stiftung Warentest ausschlaggebend sind.

Kuyichi ist ein gutes Beispiel für den Spagat zwischen Nachhaltigkeit und kommerziellem Erfolg. Gerade nach ihren schlechten Stiftung Warentest Ergebnissen, aufgrund von fehlender Transparenz, ist es nun eine große Aufgabe richtig zu handeln, der wir durch das Panel ein Stück näher kommen könnten.

 

Wir sind gespannt auf diesen heißen Programmpunkt am zweiten Tag unseres Beyond Fashion Summits.
Zur Anmeldung bitte eine email an event@beyondberlin.com schreiben.

 

 

We were just talking to her on the phone – Elke Gehrke of ‘Stiftung Warentest’, the German consumer organization will also take part in our panel. That means the circle is complete with Helga Johansdottis, production manager of Kuyichi, Lars Wittenbrink of Korrekte Klamotten and Dr Kirsten Brodde, author of the blog ‘Grüne Mode’ who will moderate the debate. The main question of the discussion should be: How can we achieve a bigger market share of green products in the conventional market as well as how much sustainability can we ask from conventional products. Another point will be how and to what extent criteria and conclusions of tests like ‘Stiftung Warentest’ are crucial factors.

Kuyichi is a good example for doing the splits between sustainability and commercial success. But now, after their bad ‘Stiftung Warentest’ test results due to a lack in transparency, it is a big challenge to do the right thing and make a step forward. Maybe with our Panel..?

 

We are looking forward to this exciting highlight on our agenda, which will happen on the second day of our Beyond Fashion Summit.
To register for the panel send an email to event@beyondberlin.com

 

Looking forward to our DIY-Artists

Mittwoch, Oktober 12th, 2011 -
Während des Summits wird DaWanda in der Re-Creation Lounge für ein Spitzen-DIY-Programm sorgen. Mit dabei sind die zwei Shopbesitzer Machlach und Mad in Berlin. Mad in Berlin bringen ihre eigene Digitaldruckmaschine mit um live und vor Ort Produkte für die Summit Teilnehmer herzustellen und anzubieten. Schaut schon mal rein in den Shop und überlegt euch welche Prints euch besonders gut gefallen. Ich mag ja die Stoffbeutel mit Berliner Heimat Illustrationen wie Berlin-Friedrichshain oder den mit der dicken Frau, die behauptet: eigentlich haben alle det richtije jewicht, bloß manche sind n bisschen zu kleen dafür. Sehr süß und auch noch ‚customisable’ wenn gewünscht.

DaWanda verlost übrigens auch noch zwei Tickets für unseren Summit. Bis Freitag könnt ihr noch beim Gewinnspiel mitmachen indem ihr einfach unter DaWandas Post schreibt warum ihr zum Summit kommen solltet.

Viel Glück!

 

During the Summit DaWanda will arrange an exclusive DIY-Programme in our Re-Creation Lounge. The two shop owners MachLach and Mad in Berlin will show what they have to offer live and on the spot. Mad in Berlin will bring their own digital printing machine to create some products for our summit participants. Take a look at their online shop, rummage through their prints and find your personal favourite. I’m really into the ‘Berlin homeland’ illustrations like the drawing of Berlin-Friedrichshain, where Mad in Berlin is located as well, or the chubby lady who claims: eigentlich haben alle det richtije jewicht, bloß manche sind n bisschen zu kleen dafür (everyone has the right weight but some are simply to small-sized for it, in Berlin slang). Very cute and also customisable.

By the way, till Friday DaWanda still raffles two free tickets for our summit. To win you simply need to comment on DaWanda’s post and state why you should be attending this year’s Beyond Fashion Summit.

Good Luck!

 

 

 

From Stonewash to Wattwash

Montag, Oktober 10th, 2011 -

Auch François Girbaud vom französischen Vorzeige-Label Marithé + François Girbaud wird bei unserem SUMMIT mit dabei sein. Die 1964 gegründete Marke steht für die Erfindung der Stonewashed Jeans, womit das Designer-Duo vor über 40 Jahren die Jeans Industrie revolutionierten aber gleichzeitig sowohl umwelttechnisch als auch bezüglich des Produktionsverfahrens einen strittigen Prozess erfand. Nach 15 Jahren Forschung ist es ihnen gelungen mit Wattwash eine grünere Alternative zur damaligen Revolution anzubieten. Wattwash Jeans werden mit Lasern geschnitten und bearbeitet um ihnen den berühmte used look zu verpassen. Nur 5 Liter Wasser werden bei diesem System verbraucht, im Gegensatz zu 170 Litern bei herkömmlichen Bleich- und Säurebehandlungen die beim Stonewash Prozess verloren gehen. Wir freuen uns auf François Girbaud, dessen innovatives und konzeptionelles Label das ständig die Perspektive wechselt uns immer wieder in Atem hält.

Für ein Video des Wattwash Prozesses hier klicken: http://vimeo.com/29026827

 

François Girbaud from the French label Marithé + François Girbaud will also attend our SUMMIT. The label, which was founded in 1964, stands for the invention of stonewashed Jeans, with which the Designer-Duo revolutionized the Jeans Industry over 40 years ago, but also created a controversial process in terms of environmental issues as well as in production techniques. After 15 years of research they managed to offer a greener alternative: Wattwash. Wattwash Jeans are cut and treated with a special laser-technique, which gives the jeans the popular used-look. Only 5 litres of water are used in this process compared to 170 litres that are needed for bleaching and acid treatments in conventional stonewashing processes. We are looking forward to François Girbaud, whose innovative and conceptual label that constantly changes perspectives often keeps us in suspense.

To take a look at the Wattwash video click here: http://vimeo.com/29026827

 

Trigema in circulation

Donnerstag, Oktober 6th, 2011 -

When looking at those photos, you ask yourself, did these models just get picked up on the street? They don’t wear a lot of make-up nor do they exist of skin and bones – normal human being so to say. A fresh and natural Photoshoot with young people, who present various Shirts and Pullovers nonchalantly. The first Lifestyle collection of the long-established company Trigema was designed by Mona Ohlendorf from Berlin, who co-founded the renowned eco-agency ‘Common Works’, which helps designers changing their production ways to more environmentally friendly procedures. Mona’s influence on Trigema is reflected in the collection’s name, CHANGE, which wants to offer an alternative to conventional clothing lines by introducing the Cradle to Cradle concept. Single-Jerseys for her and for him, called Greta and Bo come in colours varying from warm apricot to black, everything made from Bio-cotton obviously. What would probably not be any successful on the runway is a must-have for everyone’s feel-good clothing assortment. The prices lie in the mid-level segment {29,90€ – 69,90€}. Trigema manages to bring in a new breeze into their artistic as well as technological developments, yet not leaving the green aspect behind while doing so.

For everyone not familiar with it, the Cradle to Cradle system does not generate any waste, but only uses products that can be recycled completely. Borrowed form nature’s nutrient system, Cradle to Cradle is based on closed circles, where none of the raw material is lost during the process. This system, developed by professor Michael Braungart in the EPEA institute, tries to create a new production approach to reduce pollution. In contrast to recycling methods Cradle to Cradle demands certain requirements already before the production so that only those products enter the circle that are completely recyclable and bio-degradable.

By the way, the company Trigema exists already for 90 years. Different from other textile businesses they decided against outsourcing, low-waged labour and long transportation of their goods. A different attitude is how they describe this approach on their website, where you can also make a virtual tour all over the production area, from parking spots to stock and distribution office. This transparency is something we like and the Cradle to Cradle concept anyway commendable. And if you pay the website a visit, check out the online shop as well that exists since the first of October.

 

 

Der Moritzplatz heißt nicht mehr Moritzplatz

Dienstag, Oktober 4th, 2011 -

Der neue Name lautet… Trommelwirbel… Makerplatz und ist eine Kollaboration von sogenannten ‘Machern’ wie man sie im Betahaus, im Prinzessinnengarten, bei Etsy und bei Modulor findet. Rund herum um den Moritzplatz, ’Tschuldigung Makerplatz tummelte es sich am letzten Wochenende von Kreativen und denen, die es werden wollen. Man konnte an zahlreichen Workshops teilnehmen, ob T-Shirts mit Kartoffelstempeln bedrucken oder seine eigene LemonAid zusammenstellen beim Makerplatz war für jeden etwas dabei. Im Betahaus fand das People in Beta Festival statt bei dem auch BagPad mit dabei war. Abends spielten Live Bands und man konnte kaum glauben, dass wir uns bereits im Monat Oktober befinden.
Der Moritzplatz, der um 1860 entstand war damals schon ein belebtes Fleckchen auf dem Berliner Stadtplan, mit Wohnhäusern, Geschäften und sogar einem Wertheim Kaufhaus. Damals galt er als einer der belebtesten Einkaufsplätze Kreuzbergs bis im zweiten Weltkrieg fast alles weggebombt wurde. Lange Zeit hatte man den Platz, der westlich der Oranienstraße liegt und Mitte von Kreuzberg trennt, fast vergessen. Doch nun hat die Firma Modulor zusammen mit dem Aufbau Verlag neuen Wind in die Gegend gebracht und man findet auch hier die jungen Menschen mit Vollbärten und Fixed Gear Fahrrädern, die nun noch ein Stück weiterlaufen als bis zum Oranienplatz.